Meyer, Stephenie – Seelen

Habe dieses Wochenende zum 2. Mal „Seelen“ von Stephenie Meyer gelesen. Wenn ich ein Buch mit über 800 Seiten an einem Wochenende durchlese (weil ich es einfach nicht aus der Hand legen kann), dann kann es nur fantastisch sein:

Als ich Seelen zum ersten Mal gelesen habe, ist mir gar nicht aufgefallen, wie intensiv Wandas Verwandlung in einen „Menschen“ vor sich geht. Als Seele geboren, entwickelt sie menschliche Gefühle – sie liebt Jared und Jamie so sehr, dass sie ihr Leben für die beiden geben würde, sie empfindet Mitgefühl für ihre menschlichen Freunde und was am schönsten ist, sie begreift, was Aufopferung bedeutet. Und das alles empfindet sie für normale Menschen, die keine Seele in sich tragen und eigentlich der „Feind“ sein sollten.

Bei diesem Buch hatte ich oft Tränen in den Augen – nicht, weil es tragisch oder traurig ist, sondern einfach, weil viele Begebenheiten in diesem Buch so intensiv und gefühlvoll beschrieben wurden. Zum Schluss war es mir egal, ob die Szene, die ich gerade gelesen habe, voller Trauer oder Glück war, ich habe einfach nur die intensiven Gefühle und Momente genossen und mir gewünscht, dieses Buch würde nie zu Ende gehen.

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Babbitt, Natalie – Die Unsterblichen

Habe gestern zum 2. Mal „Die Unsterblichen“ von Natalie Babbitt gelesen und bin immer noch begeistert.

Nicht oft schafft es ein Jugendbuch, so zum Nachdenken anzuregen, wie dieses.

Möchte man wirklich unsterblich sein? Wenn man die Möglichkeit hätte, ohne Blut trinken zu müssen, ewig leben zu können und nie mehr krank/verletzt zu sein, sollte man diese Möglichkeit in Anspruch nehmen?

Im Film „Tuck everlasting“ (Verfilmung mit Alexis Bledel und Jonathan Jackson) sagt Tuck ganz treffend: „Habe keine Angst vor einem kurzen Leben, habe Angst vor einem ungelebten Leben“.

Ich glaube, wenn man im Leben das schafft, was man sich vorgenommen hat, wenn man keinen Grund hat etwas zu bereuen, dann wird man sich für ein sterbliches Leben entscheiden.