Moody, David – Herbst: Stadt (2)

stadtHandlung:

An einem ganz gewöhnlichen Morgen in einer ganz gewöhnlichen Stadt sterben auf einen Schlag tausende von Menschen, die von einem tödlichen Virus überrascht werden. Es beginnt mit Atemnot und endet mit einem qual- und schmerzvollen Erstickungstod. Nur wenige Menschen überleben, weil sie gegen das Virus immun sind.

Sie irren in der Stadt umher, auf der Suche nach anderen Menschen, die ihnen sagen können was passiert ist.

Nach einigen Tagen muss eine Handvoll Überlebender mit ansehen, wie die Toten plötzlich wiederauferstehen und ziel- und planlos durch die Stadt laufen. Die Zombies reagieren allmählich auf Geräusche und abrupte Bewegungen und versetzen so die wenigen übrigen Stadtbewohner in Angst und Schrecken.

Diese verschanzen sich in einem Universitätsgebäude und versuchen durch die ungewohnte Situation nicht den Verstand zu verlieren.

Eines Tages entdecken sie ein Militärfahrzeug und hoffen auf ihre Rettung. Doch kann ihnen das Militär wirklich helfen, oder sind auch ihnen die Hände gebunden?

Meine Meinung:

Der Nachfolgeband zu „Herbst: Beginn“ erzählt uns im Großen und Ganzen nichts Neues. Man erfährt, wie einzelne Personen mit ihrem neuen Schicksal umgehen, warum das Virus überhaupt ausgebrochen ist wird nicht verraten.

Von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr so wie es war. Fast alle Menschen sterben und eine Hand voll bleibt über, die mit der Ungewissheit leben muss, wie es morgen weitergehen wird.

Auf den ersten Blick scheint die Tatsache, dass die Zombies nicht blutrünstig sind ein wenig verwunderlich, aber man stellt schnell fest, dass es David Moody nicht darum gegangen ist, einen weiteren Zombie-Splatterroman zu schreiben. Ihm geht es in erster Linie darum, die psychischen Stärken bzw. Schwächen der Menschen in Extremsituationen aufzuzeigen.

Manche sind tatkräftig und wollen das Leben so angenehm wie möglich erhalten, anderer wiederrum sind so voller Angst und Zweifel, dass ihnen nur der Freitod als sinnvolle Möglichkeit erscheint.

In „Herbst: Stadt“ gibt es einige ungestellte Fragen. Wieso hat sich das Militär rechtzeitig in einem unterirdischen Bunker verstecken können? Wer hat von dem Virus gewusst, bevor es ausgebrochen ist? Gibt es mehr Überlebende als es den Anschein hat?

Viele Fragen, die hoffentlich im dritten Band der Herbst-Reihe beantwortet werden.

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